Sentiero attrezzato Antica Via Campione - Tignale29.11.2024
Routenbeschreibung
Croce di Campione (295m)
Sentiero attrezzato Antica Via Campione - Tignale
2,4 km; (Schwierigkeit: KS 1 (A/B) / I; italien. F):
Hier beginnt der alte Steig nach Parbionte und Tignale, über den die Leute vom Hochplateau zu / von ihrer Arbeitsstelle, bzw. Arbeitersiedlung kamen, der seit 1896 betriebenen Baumwollweberei in Campione. Ansonsten war der Ort bis 1930 nur über See erreichbar. Diagonal von links nach rechts hinauf wurde der Steig durch einen Felsvorsprung angelegt. In den Felsen wurden Stufen gehauen und in steilen Winkel-Passagen Steine zur Befestigung aufgeschichtet. Anfangs folgt man einem schrägen sandigen Felsband entlang dem Seil am linken Felsen hinauf. Dann wechselt man nach links und steigt auf alten Steintreppen zur Wand und wieder nach rechts an einem kleinen eingemauerten Ave-Maria-Bild vorbei in einem kurzen Diagonalriss zu einem bewachsenen Felsabsatz. Von hier hat man Tiefblick zum Ort und über den See. Danach führt das Stahlseil an rechter Seite eine vegetationsarme Riss-Rampe hinauf. Von dort zu einem Felsfenster mit großer Sanduhr an rechter Seite des Torbogens, der mit einem Steinfangnetz ummantelt ist. Entweder durch das Fenster, oder einfacher rechts an der steinernen Sanduhr vorbei erreicht man das Ende des Netzes und der Seilsicherung (15 min.). Rechts erblickt man nun das Kreuz auf einem breiten Felsensporn. Will man zu diesem natürlichen Aussichtspunkt hin, kraxelt man rechts vom Weg aber links haltend den erdigen Trittspuren folgend ca. 6 m zu einem Spalt hinab (Schwierigkeit: I). Einige Wurzeln sind dabei als „Handhilfe“ nützlich. Vom Spalt dann die paar Meter nach rechts über schrägen Felsabsatz hinauf auf das kleine bewachsene Plateau. Neben dem Kreuz ist auf dem Boden eine weiße Metalltafel am Steinfangnetz angebracht mit gregorianischer Inschrift „Per Signum Crucis de inimicis nostris Libera nos deus noster“ aus dem Jahr 2007 (15 min.).
Abstieg: Wieder zum Spalt hinab und hinauf kraxelnd folgt man anschließend dem Pfad weiter hinauf, bis man nach 3 min. auf den rot-weiß signalisierten 75 km langen Wanderweg Bassa via del Garda (BVG) trifft, der auch Montagloni genannt wird. Dieser Weg mit der Nr. 266 verläuft zwischen Salò und Limone. Über diesen gibt es jährlich einen Berglauf (www.bvgtrail.org). Nach links käme man hinauf zum Aussichtsfelsen Monte Cas (779 m). Man schlägt jedoch rechts ein und gelangt nordwestwärts hinab in die Schlucht des schmalen Valle San Michele. Unten bei dem kleinen Stauwehr kommt man an einer schmalen Betonbrücke an, worüber der BVG, bzw. Bergweg Nr. 267 (früher Nr. 110) nach Pregasio hinauf führt. Beim Wegweiser neben einem Marienbild hält man sich jedoch rechts in Richtung Campione MKS. Ab hier läuft man ostwärts kurz auf betoniertem mit Maschendraht umzäunten Weg links von einem Betonkanal entlang südlicher Seite schluchtauswärts durch einen teilweise beleuchteten Tunnel zu einer großen schrägen Wasser-Rohrleitung. Diese unterquert man und folgt in kurzen Kehren auf Steintreppen hinab zu einem Viadukt mit der Rohrleitung. Diese wurde seinerzeit gebaut zur Einspeisung in die Wasserkraftturbinen von Campione am Schluchtausgang. Mit dem Wasser des Sturzbaches Torrente San Michel wurde der Strom für die Baumwollfabrik Olcese erzeugt, deren Betrieb 1981 eingestellt wurde. Nach 15 min. hat man die ersten Häuser von Campione erreicht. Links vor einer Fußgängerbrücke, wo es einen Wasserspender gibt, biegt man rechts ab und läuft vorbei an den Ruinen ehemaliger Fabrik und Arbeiter-Siedlung zum Dom und Parkplatz (10 min.). Die Pläne, den Ort in ein Touristenzentrum zu verwandeln, kamen zum erliegen aufgrund der häufig wechselnden Generalunternehmer dafür und weil es seit dem Felssturz ein Baustopp gibt in der Zone hinter der roten Linie. Das macht den Ort weniger attraktiv. Insofern verlieren sich seitdem im ruhigen Ort nur einige Surf- und Wassersport-Liebhaber.
Hier beginnt der alte Steig nach Parbionte und Tignale, über den die Leute vom Hochplateau zu / von ihrer Arbeitsstelle, bzw. Arbeitersiedlung kamen, der seit 1896 betriebenen Baumwollweberei in Campione. Ansonsten war der Ort bis 1930 nur über See erreichbar. Diagonal von links nach rechts hinauf wurde der Steig durch einen Felsvorsprung angelegt. In den Felsen wurden Stufen gehauen und in steilen Winkel-Passagen Steine zur Befestigung aufgeschichtet. Anfangs folgt man einem schrägen sandigen Felsband entlang dem Seil am linken Felsen hinauf. Dann wechselt man nach links und steigt auf alten Steintreppen zur Wand und wieder nach rechts an einem kleinen eingemauerten Ave-Maria-Bild vorbei in einem kurzen Diagonalriss zu einem bewachsenen Felsabsatz. Von hier hat man Tiefblick zum Ort und über den See. Danach führt das Stahlseil an rechter Seite eine vegetationsarme Riss-Rampe hinauf. Von dort zu einem Felsfenster mit großer Sanduhr an rechter Seite des Torbogens, der mit einem Steinfangnetz ummantelt ist. Entweder durch das Fenster, oder einfacher rechts an der steinernen Sanduhr vorbei erreicht man das Ende des Netzes und der Seilsicherung (15 min.). Rechts erblickt man nun das Kreuz auf einem breiten Felsensporn. Will man zu diesem natürlichen Aussichtspunkt hin, kraxelt man rechts vom Weg aber links haltend den erdigen Trittspuren folgend ca. 6 m zu einem Spalt hinab (Schwierigkeit: I). Einige Wurzeln sind dabei als „Handhilfe“ nützlich. Vom Spalt dann die paar Meter nach rechts über schrägen Felsabsatz hinauf auf das kleine bewachsene Plateau. Neben dem Kreuz ist auf dem Boden eine weiße Metalltafel am Steinfangnetz angebracht mit gregorianischer Inschrift „Per Signum Crucis de inimicis nostris Libera nos deus noster“ aus dem Jahr 2007 (15 min.).
Abstieg: Wieder zum Spalt hinab und hinauf kraxelnd folgt man anschließend dem Pfad weiter hinauf, bis man nach 3 min. auf den rot-weiß signalisierten 75 km langen Wanderweg Bassa via del Garda (BVG) trifft, der auch Montagloni genannt wird. Dieser Weg mit der Nr. 266 verläuft zwischen Salò und Limone. Über diesen gibt es jährlich einen Berglauf (www.bvgtrail.org). Nach links käme man hinauf zum Aussichtsfelsen Monte Cas (779 m). Man schlägt jedoch rechts ein und gelangt nordwestwärts hinab in die Schlucht des schmalen Valle San Michele. Unten bei dem kleinen Stauwehr kommt man an einer schmalen Betonbrücke an, worüber der BVG, bzw. Bergweg Nr. 267 (früher Nr. 110) nach Pregasio hinauf führt. Beim Wegweiser neben einem Marienbild hält man sich jedoch rechts in Richtung Campione MKS. Ab hier läuft man ostwärts kurz auf betoniertem mit Maschendraht umzäunten Weg links von einem Betonkanal entlang südlicher Seite schluchtauswärts durch einen teilweise beleuchteten Tunnel zu einer großen schrägen Wasser-Rohrleitung. Diese unterquert man und folgt in kurzen Kehren auf Steintreppen hinab zu einem Viadukt mit der Rohrleitung. Diese wurde seinerzeit gebaut zur Einspeisung in die Wasserkraftturbinen von Campione am Schluchtausgang. Mit dem Wasser des Sturzbaches Torrente San Michel wurde der Strom für die Baumwollfabrik Olcese erzeugt, deren Betrieb 1981 eingestellt wurde. Nach 15 min. hat man die ersten Häuser von Campione erreicht. Links vor einer Fußgängerbrücke, wo es einen Wasserspender gibt, biegt man rechts ab und läuft vorbei an den Ruinen ehemaliger Fabrik und Arbeiter-Siedlung zum Dom und Parkplatz (10 min.). Die Pläne, den Ort in ein Touristenzentrum zu verwandeln, kamen zum erliegen aufgrund der häufig wechselnden Generalunternehmer dafür und weil es seit dem Felssturz ein Baustopp gibt in der Zone hinter der roten Linie. Das macht den Ort weniger attraktiv. Insofern verlieren sich seitdem im ruhigen Ort nur einige Surf- und Wassersport-Liebhaber.
Helm
Zufahrt:
Von Norden fährt man über die Brennerautobahn A 22 bis Abfahrt Trento-Nord, bzw. von Süden (Verona) auf der A 22 bis Abfahrt Trento-Süd. Durch den Ort westwärts auf der SS 45b westlich am Lago di Toblino vorbei und linksseitig der Fiume Sarca bis Sarche. Dort über den Kreisel südwärts Richtung Riva auf der SP 45bis rechts am Lago di Cavedine vorbei nach Dro, dabei die Flußseite über die Straßenbrücke wechselnd, und weiter Richtung Riva. Nach Arco bleibt man auf der SP 45bis und fährt über Riva südwärts am Westufer des Sees nach Limone sul Garda in der Lombardei. Von dort weiter auf der Straße in Richtung Campione del Garda. Im langen Tunnel vor dem Ort biegt man dann vor dessem Ausgang rechts ab zum kleinen Ort. Nach einer 270°-Schleife in Uhrzeigersinn stößt man nach dem 2. Tunnelausgang vor dem See auf die Via Lungolago V. Olcese entlang der Promenade. Man biegt nach deren Linkskurve in nördliche Richtung nach 250 m links ab in die Via Giacomo Tavernini, die zum Dom di Sant Ercolano führt. Nach 80 m und vor diesem biegt man rechts ab und fährt links am Palazzo Archetti vorbei zum großen Sandplatz, wo man kostenpflichtig parkieren kann (66 m). An der Westseite befinden sich die Trocken-Plätze für Segelbote. Durch die Tunneldurchführung hört man hier keinen Verkehrslärm. Die Route befindet sich wie der Ort nur bis Mittag in der Sonne. Die Ortschaft gehört zu den 18 der Frazione Tremosine und ist die einzige, welche sich nicht auf dem Hochplateau befindet. Im November 2014 lösten sich aus der östlichen Felswand 15000 m3 Gestein, welche das 3-stöckige Parkhaus am Fuß der Felsen durchbrachen. Seitdem ist der alte Steig der Arbeiter in ehemaliger Baumwollfabrik gesperrt. Durch den Ort verläuft eine imaginäre rote Linie. Alles was näher an den Felsen, westlich vom Marktplatz und jener Linie liegt, darf nicht mehr bebaut werden.
Zustieg:
Dieser kurze alpine Steig der Arbeiter von Campione nach Tignale ist nicht (mehr) ausgeschildert. Man wandert zur beleuchteten Uferpromenade in südliche Richtung bis zu einem kleinen Yachthafen der Federazione Italiana Vela (FIV), vor dem die Straße bei dem dreistöckigen, veralteten Verbandshotel der FIV rechts abknickt zum sichtbaren Tunnelportal mit dem zerstörten Parkhaus rechts daneben. Nicht zum Tunnel hin, sondern man versucht den Mattendrahtzaun zu überwinden, oder an der Mole zu umklettern, wenn die Zufahrt zur kleinen Mole und den Trockenplätzen auf dem Gelände der FIV versperrt ist. Am nordwestlichen Ende der Trockenplätze weit links vom Tunnelportal orientiert man sich etwas zum Seeufer und Platzende, wo es eine Einstiegsstelle für Taucher gibt (Leonessa Diving). Dort nun rechtshaltend zu einer fast zugewachsenen Mauer, welche den Platz vor Steingeröll schützt. An deren linken (südlichen) Ende erkennt man einen gut ausgetretenen Pfad durch die Laubsträucher zum Felsfuß. Vor diesem nach rechts stößt man auf eine alte rostige Schranke mit einem Fußgänger-Verbotsschild an einem ehemaligen, inzwischen zugewachsenen Fahrweg. Rechts neben der Schranke steht ein Vermessungsstein. Vor der Schranke hält man sich nun nach links durch Brombeerengesträuch zu den Felsen zu einer kurzen Untermauerung des Felsens und wieder rechts in den Laubwaldgürtel, wo man nach wenigen Metern an linker Felsenseite (85 m) das untere Ende vom 12 m dicken Stahlseil sieht (10 min.).
Von Norden fährt man über die Brennerautobahn A 22 bis Abfahrt Trento-Nord, bzw. von Süden (Verona) auf der A 22 bis Abfahrt Trento-Süd. Durch den Ort westwärts auf der SS 45b westlich am Lago di Toblino vorbei und linksseitig der Fiume Sarca bis Sarche. Dort über den Kreisel südwärts Richtung Riva auf der SP 45bis rechts am Lago di Cavedine vorbei nach Dro, dabei die Flußseite über die Straßenbrücke wechselnd, und weiter Richtung Riva. Nach Arco bleibt man auf der SP 45bis und fährt über Riva südwärts am Westufer des Sees nach Limone sul Garda in der Lombardei. Von dort weiter auf der Straße in Richtung Campione del Garda. Im langen Tunnel vor dem Ort biegt man dann vor dessem Ausgang rechts ab zum kleinen Ort. Nach einer 270°-Schleife in Uhrzeigersinn stößt man nach dem 2. Tunnelausgang vor dem See auf die Via Lungolago V. Olcese entlang der Promenade. Man biegt nach deren Linkskurve in nördliche Richtung nach 250 m links ab in die Via Giacomo Tavernini, die zum Dom di Sant Ercolano führt. Nach 80 m und vor diesem biegt man rechts ab und fährt links am Palazzo Archetti vorbei zum großen Sandplatz, wo man kostenpflichtig parkieren kann (66 m). An der Westseite befinden sich die Trocken-Plätze für Segelbote. Durch die Tunneldurchführung hört man hier keinen Verkehrslärm. Die Route befindet sich wie der Ort nur bis Mittag in der Sonne. Die Ortschaft gehört zu den 18 der Frazione Tremosine und ist die einzige, welche sich nicht auf dem Hochplateau befindet. Im November 2014 lösten sich aus der östlichen Felswand 15000 m3 Gestein, welche das 3-stöckige Parkhaus am Fuß der Felsen durchbrachen. Seitdem ist der alte Steig der Arbeiter in ehemaliger Baumwollfabrik gesperrt. Durch den Ort verläuft eine imaginäre rote Linie. Alles was näher an den Felsen, westlich vom Marktplatz und jener Linie liegt, darf nicht mehr bebaut werden.
Zustieg:
Dieser kurze alpine Steig der Arbeiter von Campione nach Tignale ist nicht (mehr) ausgeschildert. Man wandert zur beleuchteten Uferpromenade in südliche Richtung bis zu einem kleinen Yachthafen der Federazione Italiana Vela (FIV), vor dem die Straße bei dem dreistöckigen, veralteten Verbandshotel der FIV rechts abknickt zum sichtbaren Tunnelportal mit dem zerstörten Parkhaus rechts daneben. Nicht zum Tunnel hin, sondern man versucht den Mattendrahtzaun zu überwinden, oder an der Mole zu umklettern, wenn die Zufahrt zur kleinen Mole und den Trockenplätzen auf dem Gelände der FIV versperrt ist. Am nordwestlichen Ende der Trockenplätze weit links vom Tunnelportal orientiert man sich etwas zum Seeufer und Platzende, wo es eine Einstiegsstelle für Taucher gibt (Leonessa Diving). Dort nun rechtshaltend zu einer fast zugewachsenen Mauer, welche den Platz vor Steingeröll schützt. An deren linken (südlichen) Ende erkennt man einen gut ausgetretenen Pfad durch die Laubsträucher zum Felsfuß. Vor diesem nach rechts stößt man auf eine alte rostige Schranke mit einem Fußgänger-Verbotsschild an einem ehemaligen, inzwischen zugewachsenen Fahrweg. Rechts neben der Schranke steht ein Vermessungsstein. Vor der Schranke hält man sich nun nach links durch Brombeerengesträuch zu den Felsen zu einer kurzen Untermauerung des Felsens und wieder rechts in den Laubwaldgürtel, wo man nach wenigen Metern an linker Felsenseite (85 m) das untere Ende vom 12 m dicken Stahlseil sieht (10 min.).
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
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Croce di Campione (295m)
Sentiero attrezzato Antica Via Campione - Tignale
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