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Routen Übersicht

Hochtour
29.08.2025CH - Walliser Alpen

Pointes du Mourti (3564m)

Gesamtüberschreitung vom Tsa de l‘Ano bis zur Pointe de Bricola

Anspruchsvolle Runde mit Start und Ziel in La Forclaz, die einen Grossteil der Gipfel um den Gl. de Moiry zu einer langen Gratüberschreitung verbindet. Von La Forclaz 1668 m folgt man dem Wanderweg bis Remointse de Breona 2435 m. Nun traversiert man weglos (T4) auf gleicher Höhe bis an den Fuss des SW-Grats der Tsa de l‘Ano. Man gewinnt den Grat bei P2598 m und folgt diesem (T5, Wegspuren, Steinmänner) bis zum Gipfel 3368 m. Unschwierig in den Col. Teilweise sehr ausgesetzt auf den E-Gipfel der Pointe du Mourti - ein brüchiges Gratstück wird etwas unterhalb SW-seitig umgangen. Schwierigkeiten bei der Traversierung zum E-Gipfel weicht man E-seitig aus. Unmittelbar nach dem E-Gipfel folgt eine heikle Abkletterstelle. Abseilkette ist eingerichtet, es reicht aber auch das Einhängen einer Bandschlinge. Weiter via Dent des Rosses in ausserordentlich guten Gneis, teils sehr ausgesetzt. Unschwierig zur Pointe de Bricola - und weit gegen den Zustiegshang des Gtand Corniers ausholend - zu den Bouquetins. Bleibt man weit oben bis zur Pigné de la Lé minimiert man die Spaltensturzgefahr. Abstieg zur Cab. de Moiry (T5 im oberen Teil), weiter auf Wanderweg bis zum oberen Stausee und bis Col de Tsaté zurück auf La Forclaz.

Andreas Hille

ZS

15.0h

3100m

Pointes du Mourti (3564m)
Gesamtüberschreitung vom Tsa de l‘Ano bis zur Pointe de Bricola
CH - Walliser Alpen
Schweiz

ZS

15.0h

3100m

29.08.2025
Andreas Hille
CH - Walliser Alpen
Hochtour
28.08.2025F - Haute Savoie

Les Droites (4000m)

N-Wand, North Face, Face Nord (Ginat et al)

Routenbeschreibung und Topo: Albrecht Gauss Hinweis: Wegen eines Feuers im Bereich der Mittelstation Lognan im Herbst 2018 ist die Seilbahn nach Lognan/Grands Montets voraussichtlich bis 2026 geschlossen. Bezüglich aktueller Informationen und der klimaakritischen Seilbahn-Alternativen in das Gebiet Bochard/Plan Joran siehe: https://www.argentiere-mont-blanc.com/seil-und-bergbahnen,88,de.html Bergschrund meist relativ weit rechts i. S. des Aufstiegs überwinden. Dann entweder gerade hinauf (da wahrscheinlich schwieriger, eher nur bei guten Verhältnissen) oder (wie am 24.05.2010) rechts haltend das Firnfeld im Trittschnee soweit hinauf, bis sich an dessen Ende links – von unten schlecht einsehbar – ein ins zentrale untere Eisfeld führender Eisschlauch (Messner-Rampe) öffnet. Durch diesen (z. T. ca. 70°, auf der linken Seite des Eisschlauches 2 Haken im Fels) auf das zentrale Eisfeld und in Firn bzw. Blankeis bis unter die Zone des kombinierten Fels- und Eisteils mit dem Beginn der Schwierigkeiten. Ab hier, zunächst in die mittlere Eisrinne einsteigend, insgesamt etwa 11 Seillängen (50 m Seil) hinauf; die letzten 80-100 Höhenmeter bis zur Breche oft Firn (45-50°). Details für die 11 SL s. Topo, Bild 3. Schwierigkeit: TD+ (SS+), Eis bis 80°, M4 Zeitbedarf: ca. 13,5 h für die Wand (inkl. Pausen). Abstieg: Ca. 10-15 m westlich (rechts i. S. des Aufstiegs von N) oberhalb der Scharte am Felsgrat, der zur 1. Graterhebung in Richtung W-Gipfel führt, ist 1. Abseilstelle für den Abstieg nach S durch das S-Couloir zu finden. (Die folgenden Seitenangaben [links, rechts] beziehen sich immer auf die Blickrichtung nach unten, i. S. des Abstieges). Die 2. Abseilstelle ist auf der linken Seite nach ca. 40 m. Von dort knapp 50 m zur 3. Abseilstelle rechts des Couloirs abseilen. Weiter entweder per Abseilen (links und rechts des Couloirs finden sich immer wieder Abseilmöglichkeiten) oder intermittierend auch im Firn absteigen. Nach ca. 70-100 Höhenmetern (Hm) kommt eine unangenehme abschüssige Felszone mit evtl. zentralem Bach, über die es sich lohnt, abzuseilen (Abseilstelle rechts am Couloirrand). Die nächste Abseilstelle ist wieder links des Couloirs, von dort ca. 30 – 40 etwas links haltend abseilen und dann entweder weiter abseilen oder ca. 100-130 Hm direkt nach unten absteigen bis vor den letzten Felsabbruch oberhalb des Bergschrundes. Abseilstelle links an Felsturm: Von dort ca. 50 m abseilen bis etwa 30 m oberhalb des Bergschrundes. Dann nach rechts queren zu letzter Abseilstelle an Felswand und schräg nach links haltend in der Lawinenrinne über den Bergschrund abseilen. Der Bergschrund lässt sich evtl. auch ganz am rechten (W) Rand überwinden. Weiterer Abstieg von dort schräg rechts haltend bis zu erster Abflachung (ca. 3200 m) und dann zuerst gerade hinunter, im weiteren Verlauf schräg links haltend abwärts zu den felsdurchsetzten Firnfeldern, die weiter links haltend absteigend zum rechten Moränenrand am Le Jardin de Talefre führen. Bis ca. 100 Hm oberhalb des Talbodens, der sich bei ca. 2650 m befindet, absteigen (also bis ca. 2750 m), dann an den linken Moränenrand queren und über eine Schneerampe auf der SSO-Seite des Le Jardin de Talefre vollends in den Talgrund absteigen. Weiter zur Ref. Couvercle. Um von der Hütte auf das Mer de Glace bzw. den unteren Teil des Gl. de Leschaux zu gelangen, gibt es je nach Jahreszeit und Schneelage mehrere Möglichkeiten: a) Sommerhüttenweg („Klettersteig“), der z. B. Ende April 2015 aper war b) im Winter und Frühjahr (? Herbst) bei hoher Schneelage durch eines der Couloirs, die südlich der Hütte auf das Mer de Glace bzw. den unteren Teil des Gl. de Leschaux hinunterziehen. Dazu muss man von der Hütte zunächst entlang dem Sommerweg leicht fallend in SW-Richtung absteigen bzw. mit Ski abfahren, bis man nach links (SO) vom Sommerweg abbiegt (Vorsicht: nicht zu weit nach SW absteigen!), einen kleinen Grat überschreitet (Markierung durch Stangen) und dann in einer kurzen Schleife nach NO zwischen großen Felsplatten hindurch den Talboden unter der Hütte erreicht. Von diesem ca. 100 Hm unter der Hütte liegenden Talboden kann man je nach Schneelage (ggf. auch Tageszeit) durch eines der Colouirs/Rinnen absteigen. Das erste, westlichste Couloir ist wahrscheinlich nur bei winterlichen Verhältnissen empfehlenswert, da im Auslaufbereich des Couloirs auf den Gletscher steile Moränen mit losen Blöcken (Steinschlaggefahr!) vorhanden sind. Im Mai 2010 war dieses erste Couloir aber gut abzusteigen. Ca. 100 Hm oberhalb des Gl. Leschaux, wo der Bach inmitten der Rinne/Schlucht reißend wurde, musste man ca. 30 m an den Fuß des Felspfeilers an den rechten Schluchtrand queren, um von dort auf den Gl. de Leschaux zu gelangen. Ende April 2015 sah der Couloir-Ausstieg unten auf den Gletscher sehr übel aus. Ende April 2015 wurde das zweite Couloir (von der Hütte aus betrachtet, östlicher gelegen) vormittags von vielen Leuten ink. der Autoren zum Abstieg bzw. zur Skiabfahrt genutzt. Eine weitere Alternative ist die auf Skikarten eingezeichnete Abfahrt über die ca. 700 m weiter östlich gelegene Route bei la Pierre a Berenger, wozu allerdings eine z. T. etwas ansteigende Querung vom o. g. Talboden unter der Hütte nötig ist, bis man an den Punkt gelangt, wo man absteigen/abfahren kann. Über Gl. Leschaux und Mer de Glace nach Montevers. Cave: Gegenaufstieg von mindestens 100 Hm über die mit dem zunehmenden Wärmetod des Gletschers infiltrativ an den Felsplatten oberhalb des Mer de Glace sprießenden Eisenleitern nicht ausblenden! Statt über diesen alten Aufstieg kann man auch weiter bis zu den Treppen unterhalb der kleinen Gondelbahn absteigen/abfahren, falls eine Skiabfahrt nach Chamonix nicht mehr möglich ist. Über die Treppen dann auch mindestens 100 Hm zur "Talstation" der Gondelbahn hinauf und mit dieser (Ende April 2015 kostenlos) die letzten 100 Hm nach Montenvers hoch. Routenbeschreibung basierend auf einer Begehung der Route am 24.05.2010 mit Christos Nikiforos

Albrecht Gauss

SS +

13.5h

1050m

Les Droites (4000m)
N-Wand, North Face, Face Nord (Ginat et al)
F - Haute Savoie
Frankreich

SS +

13.5h

1050m

28.08.2025
Albrecht Gauss
F - Haute Savoie
Wanderung
27.08.2025A - Salzburg

Schober (1328m)

Überschreitung Schatzwand - Schober

Vom Parkplatz der Ruine Wartenfels, auf markiertem Weg, bis zur Ruine. An der Kreuzung, mit dem Wegweiser zum Schober, nach links, zuerst einer Forststrasse, dann einem immer schmaler werdenden und überwucherten Weg folgen, durch steilen Wald (den Schober und die Schatzwand entlang der Nordflanke umrundend) bis zum Grat. Hier trifft man auf Pfadspuren von der der Drachenwand her kommend. Diesen nach rechts bis zum Gipfel der Schatzwand folgen. Einige, ca. 2-er, Kletterstellen sind zu überwinden. Nach dem Marterl, am Schatzwandgipfel, folgt man dem Grat. Es gibt einfache Kletterstellen, in Auf- und Abstieg, dann wieder Gehgelände im waldigen Gratabschnitt, bis man auf einen grossen Felsen trifft. Ab hier führt auch ein Weg durch die steile Flanke, unterhalb des Schobers, zum Frauenkopf. Nach paar Metern entlang dieses Weges, führen ganz schwache Pfadspuren nach rechts auf diesen Felsen und man kommt bald zur Schlüsselstelle der Überschreitung. Ein Gendarm, der sehr ausgesetzt über- oder (links) umstiegen werden kann. Dann ist man auch schon in der Gipfelflanke und in wenigen Minuten oben. An diesem Gendarm und auf der gegenüberliegenden Flanke sind auch Sicherungsschlingen angebracht. Die Pfadfindung ist nicht immer einfach, nachdem die Wege und Steige komplett unmarkiert und manchmal nicht erkennbar sind. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Klettergeschick im 2-ten Grad und Trockenheit des Geländes sind Voraussetzung. Zwischen den beiden vielbesuchten Gipfeln Drachenwand und Schober, ist dies eine Tour, auf der man, mit grosser Wahrscheinlichkeit, niemanden antrifft. Als Abstieg kann man entweder den Weg über den Frauenkopf oder den gesicherten Steig über den NW-Grat wählen.

Helmis

T 5

4.0h

600m

Schober (1328m)
Überschreitung Schatzwand - Schober
A - Salzburg
Österreich

T 5

4.0h

600m

27.08.2025
Helmis
A - Salzburg
Hochtour
25.08.2025CH - Glarus - St. Gallen

Ringelspitz (3247m)

Normalroute von der Ringelspitzhütte, Abstieg Tschepband

Auftstieg: Dem Weg Richtung Sandböden folgen. Bei 2100m bei der Wasserfassung den Bach überschreiten. Auf der Fläche von "vorder Augstberg" schreitet man an einem sehr markanten gespaltenen, haushohen Block vorbei. Bei etwa 2340m liegt ein riesiger Block über dem Bach. Über diesen Block schreiten und auf das östliche Ufer wechseln. Man kann auch westlich blieben, der Weg ist jedoch weniger angenehm zu begehen. Dem offensichtlichen Weg bis in die Fläche von Sandböden folgen. Steht man dort und schaut Richtung Ringelspitz bäumt sich vor einem eine grosse (auf der LK sichtbare) abgeschliffene Platte/Wand auf. Die offensichtlichen Wegspuren (auf der LK nicht eingetragen) beginnen rechts von dieser Platte. So steigt man sehr angenehm bis zum Taminser Gletscher. Man kann auch Freestyle "in NW Richtung" gehen - wie im Führer beschrieben - aber wenn man schon das komfortable Angebot hat... Auf den Taminser Gletscher und diesen auf ca. 2900m nach rechts verlassen und so meist ohne Steigeisen zum Mittelgrat. Der schieferige Mittelgrat wird bis zur Glarner Hauptüberschiebung sukkzessive steiler. Hier gibt es zwei Sicherungsmöglichkeiten für den Seilführer. Ab hier quert man nach links und danach mehr oder weniger dem Grat entlang leicht und an den wichtigen Stellen mit Bohrhaken versehen zum Vorgipfel. Teilweise schöne, luftige Kletterei. Bohrhaken weisen den Weg. Im Nordhang des Gipfelturms hat es Bohrhaken und der Fels ist kompakt. Der Gipfelturm kann auch entlang dem Stahlseil bestiegen werden (einfacher)(Stahlseil/Kette am Gipfelturm wurde entfernt). Abseilstelle über das Nordwändchen (15m). Abstieg: Nach Abseilstelle etwa 50m dem Westgrat entlang absteigen und links runter aufs Tschepband. Rutschige Angelegenheit auf Schieferschutt, schwer einzusehen wo der "Idealweg" sein soll. Hier wiederum praktisch nicht absicherbar. Obwohl nicht sehr schwierig muss man absolut trittsicher sein. Ab Tschepband wenig schwierig über Tschep Sandböden wieder zur Hütte. Danach mit Bike auf Wanderweg bis nach Oberkunkels. Super Bikeweg leider mit Rucksack etwas anstrengend. Aufstieg ab Hütte 4-5h. Abstieg 3-4h.

Cardinal1664

ZS -

8.5h

1250m

Ringelspitz (3247m)
Normalroute von der Ringelspitzhütte, Abstieg Tschepband
CH - Glarus - St. Gallen
Schweiz

ZS -

8.5h

1250m

25.08.2025
Cardinal1664
CH - Glarus - St. Gallen
Klettertour
25.08.2025F - Haute Savoie

Grand Capucin (3838m)

Schweizerweg-modern

Die Route ist der Klassiker am Berg, hat sich aber über die Jahre verändert. Man findet unterschiedlichste Topos und Schwierigkeitsangaben (allein schon daraus ersichtlich, dass die Route je nach Beschreiber 8 – 17 SL lang ist). Hier wird die Variante „Schweizerweg-modern“ beschrieben, die den Ausstieg über die letzten 4 SL der O sole mio, statt der Originalroute nimmt (weit über 90% der Begeher, einschließlich der solo Begehung durch Alexander Huber, nehmen diesen Ausstieg). Außerdem ist hier die Sommervariante (ab spätestens Ende Juli) beschrieben. Das Couloir ist dann nämlich vernünftigerweise nicht begehbar, und es handelt sich bei Schweizerweg-modern um eine reine Felsroute, mit flachem Gletscherzustieg. Die Abseilpiste (über Echo des Alpages) führt direkt zu den Schuhen am flachen Gletscher und hat praktisch keinen Gegenverkehr. Die Schwierigkeiten gehen bis 6a+, allerdings sollte man bedenken, dass man nicht immer die optimale Linie trifft, eventuell mit kalten Fingern klettert, Gepäck mit sich trägt und das meiste selbst absichern muss (daher findet man auch öfter mal 6b-Angaben). Zwischenhaken stecken wenige (im Schnitt weniger als 1 pro SL), davon 5-6 gebohrte; die NH muss man öfter mal fädeln. Die Risse sind sehr häufig und sehr Cam-freundlich. Die Standplätze sind in der Regel spitze (Material und Position). Das Gestein ist unten gut (kein Bruch, fest vom Start weg, grauer Granit) und oben exzellent (goldener Granit). Sowohl Körnung, als auch Quarz-Gehalt sind sehr hoch, so dass sich die Griffe oft glatt anfühlen (wie wenn man auf Glas greift), wenn man nicht eine klare Schuppe in der Hand hat. Die Kletterei ist mehr oder weniger Riss- und Verschneidungssystemen entlang, in denen man gut stehen, bzw den Fels lesen sollte (keine simplen Splitter Cracks, sondern komplexe Bewegungen), durchsetzt mit kürzeren athletischen Passagen. Die Routenführung ist relativ klar (unten oft mit Variantenmöglichkeiten links und recht in ähnlicher Schwierigkeit), allerdings muss man beim Übergang zur O sole mio aufpassen. SL1 (5a) Rissen entlang nach L oben (20 m) zu Stand auf Band an 2 Bh). SL2 (20 m 4a). Nach L unten abklettern (dort unten auch ein Stand) und auf dem Band nach L, dann hoch zu Stand in Verschneidung. SL3 (5b) nach L queren, nach den ersten Schritten tief halten (Trittleiste), dann hochsteigen zu Stand in Verschneidung (durch diese führt Elixir d‘Asteroth (6b+, 6b+, 6c) 3 SL nach oben, wo man auch wieder zum Schweizerwegeinstieg wechseln kann). SL4 (5c, 20 m), Weitern nach L queren, unter einen kleinen Dachl durch und dann ein Gleichgewichtsschritt nach L in eine Nische zu Stand. SL5-7 (3a-4a, ca. 150 m): in leichterem Gelände nach oben, mehrere Standmöglichkeiten, Mehrere Routenvarianten. Alles in OK Fels, immer direkt links der geschlossenen Wand in der flacheren Zone bis zum eigentlichen Beginn des Schweizerwegs in einer Rinne (noch im grauen Fels). Man sieht über sich, 20 m weiter R, 25 m weiter oben, eine große Verschneidung beginnen. SL8 (25 m, 5c+): Crux ist der Start. Man spreizt zum Beginn der Steilwand nach R hinüber und muss sich irgendwie in den Riss rüberziehen. Danach moderater immer nach oben R haltend. Guter Stand an einem offensichtlichen geraden Riss (nicht in der Verschneidung 3 m weiter R). SL9 (30 m, 6a): NICHT den Riss überm Stand nach oben (unangenehm, 6b), sondern 2 m nach links ins nächste Risssystem. Dort moderat schwierig nach oben bis an das kleine Dach (Dort fixe Schlingen). Jetzt kommt der Crux-Schritt nach R in den Riss, der vom Stand hochzieht zurück und zu Stand in Nische. SL10 (40 m, 6a(+)): Dem Riss weiter folgen: zunächst ca. 8-10 m als Verschneidung/Piaz (crux), dann deutlich leichter in der großen Verschneidung/Rinne weiter zu Stand auf waagrechtem Band (etwas L draussen). SL11 (40 m, 5b/c): In der großen Rinne weiter. Das sieht gestuft und sehr einfach aus, dadurch dass fast alle Strukturen vertikal sind, ist es aber ganz ansprechende Kletterei, nicht primitiv. Stand ist in einer Nische. 1,5 m L davon ist ein alternativer Stand auf waagrechtem Band. SL12 (40 m, 6a(+)): Ca. 20 m die Rinne weiter hoch (oder auch 3 m L davon) bis zu einem Block in der Rinne, von wo weg die Route deutlich steiler nach R oben abbiegt. Auf Block stehen, wieder nach R spreizen (wie in SL8) und kurz hau-ruck im Rissystem etablieren und moderater dem Riss entlang zu Stand. Die Stelle ist tricky: man kann nämlich nach L um die Kante (sehr schattig, wenn man früh dran ist) zu Stand auf einer großen waagrechten Plattform. Man kann diese Plattform auch von links her in einer großen L-Schleife erreichen (insgesamt einfacher). Aber (!) das ist der Stand von O sole mio. Die O sole mio geht von dort deutlich (4 Bh, 6b+) einer dünnen Risspur in einer grauen Steilplatte entlang auf ein kleines Dach zu und schwingt sich dann R rum um die Dachkante hoch in die große Platte, wo sie letztendlich auf den Schweizerweg trifft. Wer zunächst auf der Schweizerführe bleiben will, mach R der Kante Stand. SL13 (20 m, 6a+): Auf der Originalführe den Handriss hoch, am Schluss etwas L halten zu Stand von O sole mio (die Schweizerführe zieht dort nach R zu dem deutlichen Dach, vor dem eine alte Schlinge hängt). Alternativ kann man auch vom O sole mio-Stand auf der großen Plattform nach R um die Kante klettern und 2 Rissystemen folgen und am selben Stand rauskommen. Je nach Höhe des Übergangs zwischen den Rissystemen gibt es mehrere Varianten in Bereich 6a+/6b. SL14 (40 m, 6a+): Jetzt definitiv in der O sole mio weiter. Sehr schöne Risse, etwas weniger athletisch als SL13. Nach L oben, dort dann um die klare kante herum nach L oben zu Stand in Steilplatte. SL15 (40 m, 6a+): Nicht nach direkt oben zur dunklen Rissverschneidung! Nach L oben quer durch die orange Platte steigen. Sieht einfacher aus, als es ist. Erst 2 Bh, dann fixer Cam, dann wird es leichter. Nach der Plattenstufe kann man deutlich einfacher einem Rissystem entlang nach R oben zu Stand an der Gipfelabdachung (evtl geht da R vom Riss auch was direkt durch die Platte hin). SL16 (40 m 4b). Einem schönen Riss durch die Platte folgend am Gipfelsporn R vorbei. SL17 (25 m, 4a). Weiter hoch und immer dem Gipfelgrat entlang, und weiter und weiter (am Schluss leicht absteigen) Dort ist ein Stand in der Platte direkt über der überhängenden SO-Wand. Abstieg: Von dort seilt man immer mehr oder weniger gerade runter (Echo des Alpages). Auch wenn man die Route nicht kennt, sind die Stände nicht schwer zu finden. Es ist keine klassische Abseilpiste, sondern man nutzt die Routen-standplätze (d.h. die SL sind manchmal nicht so lang; 30 m). Es kreuzen da auch andere Routen. Stände sind aber immer mit Ketten. Man kommt direkt runter zu SL2 (man macht dort unter der Abkletterstelle Stand). Dort klettert man schnell (einfach) die 5 m nach R (Osten) oben und seilt von dort 25 m zum Materialdepot ab.

Marcel Leist

6a+

6.0h

450m

Grand Capucin (3838m)
Schweizerweg-modern
F - Haute Savoie
Frankreich

6a+

6.0h

450m

25.08.2025
Marcel Leist
F - Haute Savoie
Klettertour
25.08.2025D - Allgäu

Jubiläumsgrat Zugspitze - Alpspitze (0m)

Jubiläumsgrat Zugspitze - Alpspitze

Zugspitze - Abzweigung Knorrhütte (mehr Kletterei als Klettersteig): Zuerst im Touristenrummel in Richtung Zugspitzgipfel (Leiter A/B), kurz vor dem Gipfel links auf Steigspuren (A) zur Abzweigung des Höllentalanstieges. Ab dort weiter im Bereich des Grates (Wegspuren) bis man auf die ersten Kletterstellen trifft (1-2), abwärts kletternd gelangt man zu einer glatten Rinne (3-), die auch gleich die erste Schlüsselstelle darstellt. Nach der Rinne klettert man wieder aufwärts (2) und folgt im stetigen Auf- und Ab dem Grat bis zur ersten drahtseilversicherten Klettersteigstelle (B). Weiter auf dem Grat (2-, Klettersteigstellen bis C) bis man erneut luftig in eine Scharte abklettern muss (2+, kleiner, brüchiger Überhang). In der Scharte rechts vom Grat auf den nächsten mächtigen Turm, von diesem steig man zur Abzweigung zur Knorrhütte ab (A; die Abzweigung ist beschildert). Abzweigung Knorrhütte – Bergstation Alpspitzbahn (mehr Klettersteig als Klettertour): Von der Abzweigung immer im Bereich des Grates (tlw. A/B, aber auch Gehgelände) zum Biwak (Grathüttl, 2684 m). Danach auf- und absteigend (A/B, 2- und C) bis zur markant gelblichen Volkarspitze. Der Anstieg auf die Volkarspitze (D) stellt die klettersteigtechnische Schlüsselstelle dar, sehr luftig und ausgesetzt geht es aufwärts. Danach wieder leichter, immer im Bereich des Grates (A und 1-) auf den Hochblassen zu, bis man zu einer rot markierten Abzweigung gelangt. Dort links hinunter (tlw. versichert A/B), unter den Nordabbrüchen des Hochblassen vorbei, steigt man wieder in einer Rinne (A/B) zum Grat auf. Ab dort kurz auf dem Grat, dann auf Steigspuren im Schutt zur Grießkar Scharte (2463 m) hinunter. Von der Scharte steigt man auf die Alpspitze (Aufschwünge bis A/B), den letzten Gipfel der Tour (man kann auch schon kurz vor dem Gipfel nach links zur Alpspitz-Ferrata – dem Abstiegsklettersteig - queren). Vom Gipfel folgt man östlich den Drahtseilen über die sog. Alpspitz-Ferrata (tlw. Stellen bis B) hinunter auf die Wiesen kurz vor der Alpspitzbahn-Bergstation. Die Station wird in wenigen Minuten erreicht – letzte Talfahrt Alpspitzbahn siehe www.zugspitze.de Quelle: https://www.bergsteigen.com/touren/klettersteig/jubilaeumsgrat-zugspitze/

David G

Jubiläumsgrat Zugspitze - Alpspitze (0m)
Jubiläumsgrat Zugspitze - Alpspitze
D - Allgäu
Deutschland

25.08.2025
David G
D - Allgäu
Hochtour
23.08.2025CH - Graubünden

Hausstock (3158m)

Muttseehütte Ruchi Drahtseilfurggeli Hausstock Abstieg via Ostgrat nach Wichlen

Von der Muttseehütte umgeht man den Muttsee auf der Westseite und steigt über Geröll gegen P. 2646 (Hintersulzlücke). Auf der Höhe des südlichen Hintersulzhorns biegt man in südöstlicher Richtung ab, erreicht über Schutthalden und leichte Felsen das obere Ende einer tief eigefressen Runse und, diese querend, den breiten Rücken östlich von P. 2685. Nun gelangt man auf den Nordwestgrat des Ruchi und besteigt den Gipfel über die Schutthalde der Nord- oder Westflanke. Vom Gipfel des Ruchi etwas in der Aufstiegsroute zurück und gegen Osten zum Nordgrat absteigen. Auf diesem zum „Drahtseilfurggeli“ P. 3001 hinunter. Auf dem Grat und in der Südflanke auf den Chli Ruchi, dann auf dem breiten Rücken zum Hausstock, dessen Gipfel über die Südwestflanke, später auf dem Südwestgrat, leicht erreicht wird. Das Drahtseilfurggeli ist mit Ketten ausgerüstet, im Abstieg nicht durchgehend. Anstieg über den Ostgrat nach Wichlen, dieser wurde im Sommer 2011 mit Eisenstangen ausgerüstet. Die Stangen dienen der Seilsicherung im Auf- und Abstieg. Sie haben keinen Einfluss auf die Schierigkeit (WS, 3b). Von der Moräne steigt man in den flachen Boden ab und folgt einem Bächlein und steigt dann zur Passhöhe des Panixerpass hoch, von hier folgt man dem Wanderweg nach Wichlen.

Martin Heel

WS

6.0h

1100m

Hausstock (3158m)
Muttseehütte Ruchi Drahtseilfurggeli Hausstock Abstieg via Ostgrat nach Wichlen
CH - Graubünden
Schweiz

WS

6.0h

1100m

23.08.2025
Martin Heel
CH - Graubünden
Hochtour
21.08.2025CH - Graubünden

Piz Plavna Dadaint (3167m)

Von Ardez durchs Val Sampuoir und das West-Couloir zum Piz Plavna Dadaint, Abstieg über das SSO-Couloir ins Val Plavna und nach Fontana

Routenbeschreibung: Albrecht Gauss Von Ardez Staziun (1432 m) zunächst Richtung W zur Fahrstraße, die hinab zur Innbrücke (1298 m) führt. Anfangs auf dem Fahrweg Richtung Sur En. Beim P. 1392 m auf dem nach links abzweigenden Fahrweg in Richtung Val Sampuoir und bei dessen 1. Kehre (P. 1467 m) auf einem markierten Fußpfad geradeaus weiter. Der Pfad verläuft oberhalb der Aua da Sampuoir leicht aufwärts und kommt beim P. 1548 m wieder auf den zur Alp Sampuoir ziehenden Fahrweg. Von der Alp Sampuoir (1912 m, Brunnen) auf einem Weg oberhalb der Aua da Sampuoir Richtung Marangun Suot. Dabei erscheint es nicht sinnvoll, den in einer Höhe von ca. 2000 m steiler nach oben wegziehenden Weg nach Plan Surröven und zur Furocla Stragliavita zunächst zu verfolgen und auf einer Höhe von ca. 2100 m den Hang südwärts zu queren, da sonst wieder unter Höhenverlust und durch hohes Gras und Latschen zum P. 2070 m im Tal abgestiegen werden muss. So bleibt man ab 2000 m am besten im Talboden und geht auf der W-Seite des Bachs bis kurz vor den P. 2070 m, wo man den Bach quert und zu einem schon von weitem sichtbaren in der LKS eingezeichneten Weg im Geröll hochsteigt. Dieser führt, anfangs z. T. unterbrochen von Geröllrutschen, zu einem großen markanten Felsblock (Findling) (P. 2356 m). Von dort weglos über Gravas nach SO und oberhalb von 2500 m den südlich des P. 2874 m nach W fließenden Bach überquerend auf das Geröllplateau auf 2744 m, wo früher noch ein kleiner Gletscher war. Bis ca. 2640 m kann man dabei vorteilhafterweise Grasschrofen nutzen. Nun durch das knapp 300 m hohe W-Couloir (Details s. u. unter "Hinweis") in die ca. 3050 m hochgelegene Scharte zwischen dem Hauptgipfelaufbau und dem unteren WSW-Grat hinauf, in die auch das SSO-Couloir – von der Val Plavna-Seite her – hochzieht. Lt. „Zaza“ (https://www.hikr.org/tour/post123505.html, 2017) ist der Aufstieg auf der linken, nördlichen Couloirseite evtl. leichter. Aufstieg aus der Scharte (3050 m) zum Gipfel: Nach links (N) über eine kurze Wandstelle aufwärts und zu einer nach links hochziehenden Rinne. Durch die Rinne (am Beginn verblasster roter Pfeil, in der Folge auch ein paar verblasste rote Markierungspunkte) in eine kleine Scharte bzw. Lücke im Grat (II). Dann ca. 20–30 m leicht auf einem Band – Steinmännern folgend – nach links (W) in die WSW-Flanke queren bis man eine breite wieder nach oben (Richtung NO) führende Rinne erreicht. Ein blassroter Pfeil zeigt hier in die Rinne. Diese Rinne ca. 50 m aufwärts und an deren Ende, wo sie sich verzweigt (links und rechts führen zwei Rinnen aufwärts, dazwischen in der Mitte geht ein Riss nach oben zum W-Grat) am einfachsten nach links durch die linke Rinne auf den W-Grat hinauf. Nach einem kurzen Aufschwung (II) weiter aufwärts über den W-Grat bzw. evtl. etwas einfacher links unterhalb der Gratschneide zum höchsten Punkt (s. Topo). Das Gipfelbüchlein findet sich in einer kleinen Blechdose zwischen den Steinen im unscheinbaren Gipfelsteinmann. Schwierigkeit des Gipfelanstiegs von der Scharte 3050 m aus: WS, II. Zeit von Ardez RhB bis zum Gipfel (ohne Pausen): ca. 6–8 h; bei mangelndem Training, Rucksack mit Biwakmaterial, Hitze und Verhauern auch bis zu 9 h wie am 18.06.2022. Abstieg: Auf demselben Weg zurück in die Scharte (ca. 3050 m) und durch das auch brüchige und bei aperen Verhältnissen gefährliche SSO-Couloir (etwas kürzer als das W-Couloir) zu den riesigen Geröllfeldern der unteren Südflanke des Berges. Dann in das Gebiet von Pedrus hinab, wobei man sich nördlich des nach Osten fließenden Baches hält und letztlich ins Val Plavna gelangt. Man überschreitet bald die Aua da Plavna und zieht unterhalb der Alp Plavna (2075 m) an der O-Seite des Baches entlang zum Fahrweg, der hinaus nach Norden führt. Beim P. 1833 m verlässt man den Fahrweg und steigt auf dem markierten Wanderweg bis zum P. 1630 m ab, wo man erneut auf einen Fahrweg stößt, der über P. 1566 m und P. 1495 m zur Postautohaltestelle in Fontana leitet (tagsüber jede Stunde Fahroption zum Bhf. Scuol-Tarasp, z. B. xx:15 im Jahr 2022). Hinweis: W- und SSO-Couloir waren am 18.06.2022 bis auf wenige kurze Firnstellen schon stark ausgeapert, brüchig, steinschlaggefährlich. Sogar im Aufstieg war das W-Couloir unangenehm, gefährlich und ziemlich schwierig (ZS-/ZS) zu begehen, auch das SSO-Couloir war im Abstieg nicht trivial. Bei mehreren Personen in den Couloirs jeweils gravierende Steinschlaggefahr. Mit 1 Eisbeil und Steigeisen wären die Schuttcouloirs sicher einfacher zu begehen; in dem Fall und bei ausreichend Schnee/Firn sehr wahrscheinlich wenig schwierig (WS), wie auch in den Skitourenpublikationen beschrieben. Die Bezeichnung der Tour als hochalpine Wanderung erscheint inadäquat. Bei aperen Verhältnissen nicht zu empfehlen, außer für versierte Alpinisten. Literatur: - Clubführer Bündner Alpen Band IX, Engiadina Bassa / Val Müstair, Egler J, Pernet M, 2. Aufl. 1986, S67-69 - Silvretta Unterengadin / Münstertal, Alpine Touren Bündner Alpen, SAC-Verlag 2010, Gijan P, Hartmann G A, S512 - Im Kalkfels der Alpen, 100 klassische Gipfeltouren in den Kalkalpen, Pause W, BLV-Verlag München, 1966, S48 - „Cubemaster“, https://www.hikr.org/dir/Piz_Plavna_Dadaint_3958, 01.08.2011 - „Zaza“, https://www.hikr.org/tour/post123505.html, August 2017

Albrecht Gauss

ZS -

1860m

Piz Plavna Dadaint (3167m)
Von Ardez durchs Val Sampuoir und das West-Couloir zum Piz Plavna Dadaint, Abstieg über das SSO-Couloir ins Val Plavna und nach Fontana
CH - Graubünden
Schweiz

ZS -

1860m

21.08.2025
Albrecht Gauss
CH - Graubünden
Klettersteig
20.08.2025A - Tirol

Ilmspitze (2692m)

Ilmspitz-Klettersteig

(Schwierigkeit: C) Der 1986 gebaute Klettersteig auf die Felsgipfel der Ilmspitze ist sehr alpin gestaltet ohne viel technische Hilfsmittel außer durchgehendem Sicherungsseil. Die Passagen sind z.T. ausgesetzt und sehr abwechslungsreich. Nach erster Felswand klettert man durch eine Verschneidung zu einem Felsabsatz und quert links hoch zu einem Felsspalt. Weiter mal rechts, mal links haltend zu Scharte und an mehreren Felstürmen vorbei. Nach einer Felsrinne gelangt man auf schrägem Band nach links zum Felskamin. Nach steilem Wandstück führt das Sicherungsseil über eine tiefe Spalte, über die man stark spreizen muß. Nach Passage eines Felsbuckels sieht man nun oberen Felsaufbau, wo nach rechts der Abstiegsweg auf Felsband (Normalweg) abzweigt (rote Schrift. "Abstieg"). Oberen Vorgipfel hinauf, dann links auf einem Band absteigen zur Felsschlucht. Durch diese hinauf, an deren Ende ein großer Felsstein klemmt. Durch großes Felsloch hinauf zum Gipfelkreuz (1 3/4 Std.). Abstieg vom Gipfel zum Holzschuppen zurück durch brüchige steile Felsschluchten und über interessante Felsbänder stellenweise Seilsicherungen. Stellenweise können Altschneereste vorhanden sein (1 Std.). Rückweg zum Pinnisjoch wie Zustieg in 1 Std. Optional über die Kalkwand mit schönem Blick auf Habicht und Innsbrucker Hütte (20 min. länger). Abstieg vom Pinnisjoch ins Tal über den Jubliäumssteig anfangs nordwärts mit Höhenweg-Charakter östlich unterhalb der Kalkwand. Einige Couloirs werden gekreuzt und ist Trittsicherheit von Vorteil. Steiler Wiesenhang verflacht dann und man läuft zwischen dessen Nordufer und hölzernem Wiesenzaun Richtung Straße (2 Std.), wo ein großes gelbes Transparent auf diesen neueren Weg zur Innsbrucker Hütte hinweist. Die Straße überquerend und über eine Forstweg-Brücke auf anderer Talseite nun auf Schotterweg (Nr. 50) an einem Kiesbruch vorbei zurück taleinwärts gelangt man bei einer Tischlerei wieder auf die Straße (25 min.) Restliches Stück ab der Straßenbrücke zum Mühlenpark und Parkplatz auf der Straße in 10 min.

AndréTT

K4

8.0h

1150m

Ilmspitze (2692m)
Ilmspitz-Klettersteig
A - Tirol
Österreich

K4

8.0h

1150m

20.08.2025
AndréTT
A - Tirol
Wanderung
18.08.2025CH - Graubünden

Piz Timun (3212m)

Piz Timun vom Zoll am Lago di Lei

Vom Parkplatz an der Staumauer des Lago di Lei über die Staumauer auf die andere Seite des Sees laufen. Danach auf einer für Privatverkehr gesperrte Strasse bis zum Abzeig zur Alpe Grande Nera. Achtung, leicht zu übersehen! Von dort auf vielen Kehren zur Alp, ab dort verlieren sich Spuren und Markierungen aber zusehends. Aber auch ohne Steig kann man hier zeimlich unproblematisch einfach schräg nach oben Richtung des tief eingeschnittenen Flusstales laufen. Bald gerät dann der Passo di Sterla Settentrionale ins Blickfeld und man hält rechtsseitig des Flusses darauf zu. Ab ca. 2600 m finden sich auch wieder deutlichere Markierungen in Form von gelben Punkten und rot-weiss-roten Rechtecken. Ab dem Pass dann in leichter Kraxelei, meist rechtsseitig des Grates zum Gipfel. Rückweg wie Hinweg. ACHTUNG: Aktualisierung August 2025: Infolge eines Bergsturzes ins Südostflanke im unmittelbaren Gipfelbereich kann man auf den letzten ca. 80 Hm die Schwierigkeiten nicht mehr rechts in der Flanke umgehen (wenigstens sieht das Gelände sehr instabil und gefährlich aus). Die Steinmänner und sparsame Markierungen leiten auf den Ausgesetzten Grat wo man bald zu einem ca. 1.5 m breiten Spalt kommt. Diesen könnte man mithilfe einer neuen horizontalen Kette (siehe Bild) überqueren, aber diese Querung ist total ausgesetzt und Tritte in der Senkrechten Wänden des Spaltes sind nicht gross. Vielleicht ist es einfacher als es aussieht (ich bin umgekehrt), aber in jedem Fall schwieriger als T4.

Tadeusz

T 5

8.0h

1300m

Piz Timun (3212m)
Piz Timun vom Zoll am Lago di Lei
CH - Graubünden
Schweiz

T 5

8.0h

1300m

18.08.2025
Tadeusz
CH - Graubünden