alte Eule09.02.2025
Routenbeschreibung
alte Eule (1000m)
alte Eule
Start und Ziel beim Parkplatz Chuchigraben.
Links oder rechts (egal) dem Chesselbach entlang Richtung Chuchigraben (Punkt 620). Ab hier dem Wanderweg folgend Richtung Nordosten, Balmfluechöpfli.
alte Eule (T5)
Im SAC Tourenportal ist die alte Eule als Abstiegsroute des Eulengratens beschrieben. Ich finde die alte Eule eine super hübsche Aufstiegsroute, für den Abstieg gibt es bessere Varianten.
Auf 800m Höhe finden sich 2 Einstiege in die alte Eule. In der Bildstrecke als "oberer- und unterer Einstieg" beschrieben. Ein grosser Steinhaufen oder einige Meter weiter oben ein kleines Holzschild (Eulengrat). Beide Wege führen nach kurzem Weg zusammen.
Anfangs gut gekennzeichnet mit Holzschildern (Eulengrat) oder roten Markierungen. Zwischen 850 - 900 MüM ist die Wegführung etwas verwirrlich (Alle Wege führen zur alten Eule). Viele Wege führen irgendwohin... "im Zweifelsfall gerade hoch". Damit macht man sich aber bei einigen Tierarten v.a. während der Brutzeit nicht sehr beliebt.
Also bleibt auf dem Weg! Ich habe mir die Mühe gemacht, den besten Weg und Sackgassen mit Steinen und Ästen klar zu markieren. Auch das Kartenmaterial auf OSM hatte einige Stunden Aufmerksamkeit verdient.
Der beste Weg ist dem Zustieg zum Eulengrat bis zum Felsen folgen auf 900 MüM folgen. Dann links weg Richtung Kapuziner. Rechts weg gehts zum Eulengrat.
Ab dem Kapuziner wird der Weg wieder klarer.
Es geht links am Kapuziner vorbei (spitze Felsnase links des Eulengrates mit einer kleinen Metallfahne). Im Zweifelsfall gehts immer gerade hoch. Trotzdem verfehle ich gelegentlich den Pfad und einmal finde ich mich prompt im Eulengrat... schnell zurück.
Gerade hoch. Es liegt noch ein wenig Reif, vielleicht keine gute Idee weiter zu gehen, immerhin ist es eine T5. Ich überlege mir gerade, ob ich vernünftigerweise umkehren soll und wiederkommen wenn kein Reif mehr liegt. Da sehe ich ein Fixseil, das mich bis zur Glatti Flue begleitet.
Bohrhaken und Klettermaterial wurden hier deponiert. Warum auch nicht, hierher verirrt sich selten jemand. Da steht tatsächlich eine Flasche Schnaps! Ist das die Möglichkeit? Da weiss jemand, dass jetzt Mut gefragt ist. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Ich werde bei Gelegenheit auch eine Flasche "Mut" deponieren.
Nachtrag vom 22.03.2025
Ich habe mich revanchiert und eine Flasche Grappa deponiert. Sie ist gut zu erkennen. Auf dem Etikett steht "Cello's Mut".
Prost und viel Mut.
Jetzt wird es steil und rutschig, alles leicht vereist. Eigentlich ist es entschieden, ich kehre um. Ich erblicke eine Kette unter dem Laub... ich gehe weiter. Mein Motto 1: Kette loslassen verboten. Motto 2: den "Weg" bitte nicht verlassen.
Ab der Feuerstelle wenige Meter absteigen Richtung westen. Hier liegt die 1. Kette versteckt im Laub.
Noch weiss ich nicht, dass die Schlüsselstelle vor mir liegt. Aber das erfahre ich gleich. Nämlich nachdem die süsse, nette Kette zu Ende geht (Hier kann man links halten zur Eulen-Höhle, sie ist nicht zu übersehen).
Ich bin bei der ekligen, rutschigen Queerung, die Schlüsselstelle. Kein Seil, keine Kette... ich zögere (zögern ist kacke!(sterben auch!!)). Die Tritte sehen prima flach aus... ich wage es! Wäre es trocken, wäre es bestimmt eine hübsche Kraxelei.
Nur wenige Meter des Mutes und ich stehe auf einem hübschen Podest. Der Nebel lichtet sich, es wird T-Shirt mässig warm. Die Aussicht geil. Und vor allem ist der Fels jetzt trocken und sogar schön warm.
Nachtrag vom 23.03.2025
Bei trockenen Verhältnissen tatsächlich eine wundervolle Kraxelei.
Ab hier Genusskletterei. Gerade hoch, etwa im 2. Grad.
Auf Höhe ca 980 MüM führen Wegspuren rechts weg. Nach wenigen Metern führt ein kleines schattiges (rutschig) Couloir gerade hoch.
Oben, gleich rechts ist ein super prima Picknickplatz mit grandioser Aussicht. Jetzt den Gaskocher und die Bialetti auspacken und Caffee Mocca kochen. So was geiles...
luftige Alternative:
Beim Einstieg ins Couloir kann ich rechts weg, den Hang luftig queren zum Ausstieg des Eulengrates. Diese Variante ist wie ein Klettersteig abgesichert. Also Seilsicherung möglich.
(Beachte bitte: Wer jetzt an ein Klettergurt, Bandschlinge und Karabiner denkt. Bandschlingen sind NICHT gemacht, um direkt reinzustürzen. Sie sind nicht elastisch.)
Beim Ausstieg des Eulengrates in einfacher Kraxelei einem Fixseil einige Meter folgen hoch zum Picknickplatz.
Ab da den Wegspuren folgend hoch zum Wanderweg in wenigen Minuten.
Als Abstieg bieten sich das Clubwägli oder offizielle Wanderwege an.
Fotos sind von verschiedenen Touren.
Links oder rechts (egal) dem Chesselbach entlang Richtung Chuchigraben (Punkt 620). Ab hier dem Wanderweg folgend Richtung Nordosten, Balmfluechöpfli.
alte Eule (T5)
Im SAC Tourenportal ist die alte Eule als Abstiegsroute des Eulengratens beschrieben. Ich finde die alte Eule eine super hübsche Aufstiegsroute, für den Abstieg gibt es bessere Varianten.
Auf 800m Höhe finden sich 2 Einstiege in die alte Eule. In der Bildstrecke als "oberer- und unterer Einstieg" beschrieben. Ein grosser Steinhaufen oder einige Meter weiter oben ein kleines Holzschild (Eulengrat). Beide Wege führen nach kurzem Weg zusammen.
Anfangs gut gekennzeichnet mit Holzschildern (Eulengrat) oder roten Markierungen. Zwischen 850 - 900 MüM ist die Wegführung etwas verwirrlich (Alle Wege führen zur alten Eule). Viele Wege führen irgendwohin... "im Zweifelsfall gerade hoch". Damit macht man sich aber bei einigen Tierarten v.a. während der Brutzeit nicht sehr beliebt.
Also bleibt auf dem Weg! Ich habe mir die Mühe gemacht, den besten Weg und Sackgassen mit Steinen und Ästen klar zu markieren. Auch das Kartenmaterial auf OSM hatte einige Stunden Aufmerksamkeit verdient.
Der beste Weg ist dem Zustieg zum Eulengrat bis zum Felsen folgen auf 900 MüM folgen. Dann links weg Richtung Kapuziner. Rechts weg gehts zum Eulengrat.
Ab dem Kapuziner wird der Weg wieder klarer.
Es geht links am Kapuziner vorbei (spitze Felsnase links des Eulengrates mit einer kleinen Metallfahne). Im Zweifelsfall gehts immer gerade hoch. Trotzdem verfehle ich gelegentlich den Pfad und einmal finde ich mich prompt im Eulengrat... schnell zurück.
Gerade hoch. Es liegt noch ein wenig Reif, vielleicht keine gute Idee weiter zu gehen, immerhin ist es eine T5. Ich überlege mir gerade, ob ich vernünftigerweise umkehren soll und wiederkommen wenn kein Reif mehr liegt. Da sehe ich ein Fixseil, das mich bis zur Glatti Flue begleitet.
Bohrhaken und Klettermaterial wurden hier deponiert. Warum auch nicht, hierher verirrt sich selten jemand. Da steht tatsächlich eine Flasche Schnaps! Ist das die Möglichkeit? Da weiss jemand, dass jetzt Mut gefragt ist. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Ich werde bei Gelegenheit auch eine Flasche "Mut" deponieren.
Nachtrag vom 22.03.2025
Ich habe mich revanchiert und eine Flasche Grappa deponiert. Sie ist gut zu erkennen. Auf dem Etikett steht "Cello's Mut".
Prost und viel Mut.
Jetzt wird es steil und rutschig, alles leicht vereist. Eigentlich ist es entschieden, ich kehre um. Ich erblicke eine Kette unter dem Laub... ich gehe weiter. Mein Motto 1: Kette loslassen verboten. Motto 2: den "Weg" bitte nicht verlassen.
Ab der Feuerstelle wenige Meter absteigen Richtung westen. Hier liegt die 1. Kette versteckt im Laub.
Noch weiss ich nicht, dass die Schlüsselstelle vor mir liegt. Aber das erfahre ich gleich. Nämlich nachdem die süsse, nette Kette zu Ende geht (Hier kann man links halten zur Eulen-Höhle, sie ist nicht zu übersehen).
Ich bin bei der ekligen, rutschigen Queerung, die Schlüsselstelle. Kein Seil, keine Kette... ich zögere (zögern ist kacke!(sterben auch!!)). Die Tritte sehen prima flach aus... ich wage es! Wäre es trocken, wäre es bestimmt eine hübsche Kraxelei.
Nur wenige Meter des Mutes und ich stehe auf einem hübschen Podest. Der Nebel lichtet sich, es wird T-Shirt mässig warm. Die Aussicht geil. Und vor allem ist der Fels jetzt trocken und sogar schön warm.
Nachtrag vom 23.03.2025
Bei trockenen Verhältnissen tatsächlich eine wundervolle Kraxelei.
Ab hier Genusskletterei. Gerade hoch, etwa im 2. Grad.
Auf Höhe ca 980 MüM führen Wegspuren rechts weg. Nach wenigen Metern führt ein kleines schattiges (rutschig) Couloir gerade hoch.
Oben, gleich rechts ist ein super prima Picknickplatz mit grandioser Aussicht. Jetzt den Gaskocher und die Bialetti auspacken und Caffee Mocca kochen. So was geiles...
luftige Alternative:
Beim Einstieg ins Couloir kann ich rechts weg, den Hang luftig queren zum Ausstieg des Eulengrates. Diese Variante ist wie ein Klettersteig abgesichert. Also Seilsicherung möglich.
(Beachte bitte: Wer jetzt an ein Klettergurt, Bandschlinge und Karabiner denkt. Bandschlingen sind NICHT gemacht, um direkt reinzustürzen. Sie sind nicht elastisch.)
Beim Ausstieg des Eulengrates in einfacher Kraxelei einem Fixseil einige Meter folgen hoch zum Picknickplatz.
Ab da den Wegspuren folgend hoch zum Wanderweg in wenigen Minuten.
Als Abstieg bieten sich das Clubwägli oder offizielle Wanderwege an.
Fotos sind von verschiedenen Touren.
gutes Schuhwerk mit griffiger Sohle für Dreck und Fels.
Verhältnisse zu dieser Route
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