Wegscheid – Hölzl – Schelchrain – Goldbründl – Kuhwildalm – Neue Bamberger Hütte – Roßwildalm – Markkircherl (Salzachjoch) – 1.Salzachbrücke – SO-Rücken – Östl. Salzachgeier - retour22.02.2025
Routenbeschreibung
Östlicher Salzachgeier (2466m)
Wegscheid – Hölzl – Schelchrain – Goldbründl – Kuhwildalm – Neue Bamberger Hütte – Roßwildalm – Markkircherl (Salzachjoch) – 1.Salzachbrücke – SO-Rücken – Östl. Salzachgeier - retour
Anfahrt:
Auf der Inntal-Autobahn A12 entweder von Innsbruck nordostwärts, oder von Kufstein und Bayern südwestwärts bis Ausfahrt Wörgel-Ost. Auf der B 178 dann ostwärts bis zum Verteilerkreis, wo man südwärts auf die B 170 abbiegt. Auf dieser dann südostwärts bis Hofgarten (622 m). Nach der Bahnunterführung am südlichen Ortsende biegt man rechts ab in Richtung Kelchsau. Entlang dem rechten Ufer der Kelchsauer Ache fährt man auf der Straße südwärts bis zum Ort Kelchsau (790 m) und weiter in südliche Richtung zur Mautstelle (848 m), wo man ein Ticket am Automaten einlöst, womit sich die Schranke öffnen lässt. Beim Ausfahren öffnet diese automatisch. Unmittelbar nach den Schranken gabelt sich das schmale Teersträßchen. Geradeaus führt es am rechten Bachufer in den Langen Grund. Man überquert jedoch links über eine Brücke den Bach und fährt den kurzen Grund hinauf bis zu den geschotterten Parkplätzen beim Gasthof Wegscheid (1144 m). Die Maut gilt zugleich dort für zeitlich unbegrenzte Parkplatzbenutzung. Die Straße endet hier für den öffentlichen Fahrverkehr. An rechter Seite vom Gasthaus befindet sich die im Jahr 1962 gebaute Talstation der 2,8 km langen Materialseilbahn zur Neuen Bamberger Hütte.
Route: 20 km; (Schwierigkeit: WT 4+ / WS+):
Wegscheid – Hölzl – Schelchrain – Goldbründl – Kuhwildalm – Neue Bamberger Hütte – Roßwildalm – Markkircherl (Salzachjoch) – 1.Salzachbrücke – SO-Rücken – Östl. Salzachgeier – retour
Man passiert bei der Info-Tafel zu den Wanderwegen einen LVS-Checkpoint gegenüber vom Gasthaus, überquert dann eine breite Holzbrücke und wandert ein Stück auf dem Güterweg südwärts bis zu dessen Linkskehre. Dort verlässt man diesen geradeaus und folgt dem Sommerweg (Nr. 718) entlang des Bachlaufs an dessen linker Seite durch den Kiefernwald bis man nach 1 Std. auf den Güterweg zur Neuen Bamberger Hütte trifft beim Wegweiser Hölzl (1389 m). Rechterhand sieht man eine Brücke über den Bach. Links nach dieser beginnt eine Winterroute zur Neuen Bamberger Hütte über einen Forstweg, der beim Walmoos endet unterhalb der Manzenkaralm. In einem Linksbogen folgt man nach dem Ende des Fahrweges den Wintermarkierungen und unterquert nach einmal die Seile der Materialseilbahn und gelangt südostwärts zur Kuhwildalm. Herrscht jedoch nur geringe Lawinengefahr folgt man ab Hölzl eher dem kürzeren Sommerweg nach links und nicht nach rechts über die Brücke. Ostwärts wandert man auf diesem bis zum nächsten Wegweiser, wo man scharf rechts abbiegt. Der Wanderweg Nr. 718 (geologischer Lehrpfad) in südliche Richtung kürzt mehrmals den Güterweg durch den Schelchenrain ab bis man freies Gelände erreicht. Ab hier sieht man die Neue Bamberger Hütte und folgt dem Fahrweg am im Jahr 2006 eingefassten Goldbründl (1705 m) vorbei zum Wegweiser, wo der Güterweg links abbiegt hinauf zur Streitfeldenalm und zum Salzachjoch mit dem Markkircherl. Man bleibt jedoch geradeaus und läuft über flache Wiese rechts an der Kuhwildalm (1740 m) vorbei. Von hier über einen Steg und kurzen Nordhang hinauf zum Wegweiser Neue Bamberger Hütte (1756 m). Nach 55 min. erreicht man die ehemalige Hopfgartner Skihütte, welche im Jahr 1955 von der DAV-Sektion Bamberg übernommen wurde und seit 1960 Neue Bamberger Hütte heißt, nachdem die ursprüngliche Bamberger Hütte am Fuße der Sella-Gruppe in den Dolomiten nach dem 1. Weltkrieg verloren ging. 1978 erfolgte eine Generalsanierung. 2015 wurde die Neue Bamberger Hütte umgebaut und erweitert, so dass gegenwärtig 56 Übernachtungsplätze zur Verfügung stehen. Beim Wegweiser an der Hütte hält man sich südwärts zum kurzen Hang, wo nächster Wegweiser steht. Dort biegt nach rechts die Route ab zum Schafsiedel, bzw. Aleitenspitz. Man bleibt geradeaus und läuft rechts hinab in eine kleine Senke in der Talmitte. Durch eine Mulde geht es kurz wieder hinauf auf kupierten Rücken der welligen Roßwildalm. Links nach einem Steg steht eine Jagdhütte und der Wegweiser Roßwildalm (1791 m). Nach links beginnt eine Winterroute zum Tristkopf (Dristkopf). Man bleibt jedoch etwas rechts drehend und steigt an rechter Seite eines 23° steilen Hanges hinauf weiter in südliche Richtung zum nächsten unsteilen Hang zwischen 2 Bacheinschnitten. Nun sieht man das breite Salzachjoch, zu dem man sich hin orientiert (65 min.). Auf diesem steht die kleine Holzkapelle „Markkircherl“ (1983 m). Auf anderer Jochseite befindet man sich nun im Salzburger Pongau. Der breite unbefestigte Fahrweg (Bergweg Nr. 719) führt unsteil hinab zur Salzachjochhütte. Man bleibt auf diesem westwärts jedoch nur bis zur 1. Linkskehre, wo man diesen geradeaus verlässt zur 1. Salzach-Brücke (1946 m). In den Böden oberhalb der Brücke entspringt der Fluss, dessen Wasser nach 225 km in den Inn fließt und über diesen in die Donau bis zum Schwarzen Meer. Nach der Brücke etwas links drehend wendet man sich breitem Hang zu. Inzwischen sieht man nun auch den Gipfel mit seinem SO-Rücken rechts oberhalb vom Hang. Auf diesem dreht man nach Süden und verlässt die Sommerroute, welche direkt durch Mulden in Richtung Gipfel führt. Nach Überquerung eines Bachgrabens geht es eine 20° steile Grasstufe hinauf zu einem flachen oberen Boden rechts unterhalb vom SO-Rücken. Von hier nun linkshaltend immer steiler werdend bis zu 33° auf den Rücken (2 Std.). Wo dieser beginnt schmaler und steiler zu werden, deponiert man seine Laufgeräte (ca. 2385 m). Zu Fuß nun eine steile kurze Stufe hinauf zum Gipfel mit dem eisernen Kreuz und Box für das Gipfelbuch (20 min.).
Abstieg: Auf selber Route zurück wie aufgestiegen zum Salzachjoch in 2 Std.,
zur Neuen Bamberger Hütte in 45 min., zum Parkplatz in 1,5 Std.
Auf der Inntal-Autobahn A12 entweder von Innsbruck nordostwärts, oder von Kufstein und Bayern südwestwärts bis Ausfahrt Wörgel-Ost. Auf der B 178 dann ostwärts bis zum Verteilerkreis, wo man südwärts auf die B 170 abbiegt. Auf dieser dann südostwärts bis Hofgarten (622 m). Nach der Bahnunterführung am südlichen Ortsende biegt man rechts ab in Richtung Kelchsau. Entlang dem rechten Ufer der Kelchsauer Ache fährt man auf der Straße südwärts bis zum Ort Kelchsau (790 m) und weiter in südliche Richtung zur Mautstelle (848 m), wo man ein Ticket am Automaten einlöst, womit sich die Schranke öffnen lässt. Beim Ausfahren öffnet diese automatisch. Unmittelbar nach den Schranken gabelt sich das schmale Teersträßchen. Geradeaus führt es am rechten Bachufer in den Langen Grund. Man überquert jedoch links über eine Brücke den Bach und fährt den kurzen Grund hinauf bis zu den geschotterten Parkplätzen beim Gasthof Wegscheid (1144 m). Die Maut gilt zugleich dort für zeitlich unbegrenzte Parkplatzbenutzung. Die Straße endet hier für den öffentlichen Fahrverkehr. An rechter Seite vom Gasthaus befindet sich die im Jahr 1962 gebaute Talstation der 2,8 km langen Materialseilbahn zur Neuen Bamberger Hütte.
Route: 20 km; (Schwierigkeit: WT 4+ / WS+):
Wegscheid – Hölzl – Schelchrain – Goldbründl – Kuhwildalm – Neue Bamberger Hütte – Roßwildalm – Markkircherl (Salzachjoch) – 1.Salzachbrücke – SO-Rücken – Östl. Salzachgeier – retour
Man passiert bei der Info-Tafel zu den Wanderwegen einen LVS-Checkpoint gegenüber vom Gasthaus, überquert dann eine breite Holzbrücke und wandert ein Stück auf dem Güterweg südwärts bis zu dessen Linkskehre. Dort verlässt man diesen geradeaus und folgt dem Sommerweg (Nr. 718) entlang des Bachlaufs an dessen linker Seite durch den Kiefernwald bis man nach 1 Std. auf den Güterweg zur Neuen Bamberger Hütte trifft beim Wegweiser Hölzl (1389 m). Rechterhand sieht man eine Brücke über den Bach. Links nach dieser beginnt eine Winterroute zur Neuen Bamberger Hütte über einen Forstweg, der beim Walmoos endet unterhalb der Manzenkaralm. In einem Linksbogen folgt man nach dem Ende des Fahrweges den Wintermarkierungen und unterquert nach einmal die Seile der Materialseilbahn und gelangt südostwärts zur Kuhwildalm. Herrscht jedoch nur geringe Lawinengefahr folgt man ab Hölzl eher dem kürzeren Sommerweg nach links und nicht nach rechts über die Brücke. Ostwärts wandert man auf diesem bis zum nächsten Wegweiser, wo man scharf rechts abbiegt. Der Wanderweg Nr. 718 (geologischer Lehrpfad) in südliche Richtung kürzt mehrmals den Güterweg durch den Schelchenrain ab bis man freies Gelände erreicht. Ab hier sieht man die Neue Bamberger Hütte und folgt dem Fahrweg am im Jahr 2006 eingefassten Goldbründl (1705 m) vorbei zum Wegweiser, wo der Güterweg links abbiegt hinauf zur Streitfeldenalm und zum Salzachjoch mit dem Markkircherl. Man bleibt jedoch geradeaus und läuft über flache Wiese rechts an der Kuhwildalm (1740 m) vorbei. Von hier über einen Steg und kurzen Nordhang hinauf zum Wegweiser Neue Bamberger Hütte (1756 m). Nach 55 min. erreicht man die ehemalige Hopfgartner Skihütte, welche im Jahr 1955 von der DAV-Sektion Bamberg übernommen wurde und seit 1960 Neue Bamberger Hütte heißt, nachdem die ursprüngliche Bamberger Hütte am Fuße der Sella-Gruppe in den Dolomiten nach dem 1. Weltkrieg verloren ging. 1978 erfolgte eine Generalsanierung. 2015 wurde die Neue Bamberger Hütte umgebaut und erweitert, so dass gegenwärtig 56 Übernachtungsplätze zur Verfügung stehen. Beim Wegweiser an der Hütte hält man sich südwärts zum kurzen Hang, wo nächster Wegweiser steht. Dort biegt nach rechts die Route ab zum Schafsiedel, bzw. Aleitenspitz. Man bleibt geradeaus und läuft rechts hinab in eine kleine Senke in der Talmitte. Durch eine Mulde geht es kurz wieder hinauf auf kupierten Rücken der welligen Roßwildalm. Links nach einem Steg steht eine Jagdhütte und der Wegweiser Roßwildalm (1791 m). Nach links beginnt eine Winterroute zum Tristkopf (Dristkopf). Man bleibt jedoch etwas rechts drehend und steigt an rechter Seite eines 23° steilen Hanges hinauf weiter in südliche Richtung zum nächsten unsteilen Hang zwischen 2 Bacheinschnitten. Nun sieht man das breite Salzachjoch, zu dem man sich hin orientiert (65 min.). Auf diesem steht die kleine Holzkapelle „Markkircherl“ (1983 m). Auf anderer Jochseite befindet man sich nun im Salzburger Pongau. Der breite unbefestigte Fahrweg (Bergweg Nr. 719) führt unsteil hinab zur Salzachjochhütte. Man bleibt auf diesem westwärts jedoch nur bis zur 1. Linkskehre, wo man diesen geradeaus verlässt zur 1. Salzach-Brücke (1946 m). In den Böden oberhalb der Brücke entspringt der Fluss, dessen Wasser nach 225 km in den Inn fließt und über diesen in die Donau bis zum Schwarzen Meer. Nach der Brücke etwas links drehend wendet man sich breitem Hang zu. Inzwischen sieht man nun auch den Gipfel mit seinem SO-Rücken rechts oberhalb vom Hang. Auf diesem dreht man nach Süden und verlässt die Sommerroute, welche direkt durch Mulden in Richtung Gipfel führt. Nach Überquerung eines Bachgrabens geht es eine 20° steile Grasstufe hinauf zu einem flachen oberen Boden rechts unterhalb vom SO-Rücken. Von hier nun linkshaltend immer steiler werdend bis zu 33° auf den Rücken (2 Std.). Wo dieser beginnt schmaler und steiler zu werden, deponiert man seine Laufgeräte (ca. 2385 m). Zu Fuß nun eine steile kurze Stufe hinauf zum Gipfel mit dem eisernen Kreuz und Box für das Gipfelbuch (20 min.).
Abstieg: Auf selber Route zurück wie aufgestiegen zum Salzachjoch in 2 Std.,
zur Neuen Bamberger Hütte in 45 min., zum Parkplatz in 1,5 Std.
ggfs. Steigeisen bei Vereisung oder Hartfirn am oberen SO-Rücken
Verhältnisse zu dieser Route
Aktuelle Verhältnisse in der Umgebung
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Wegscheid – Hölzl – Schelchrain – Goldbründl – Kuhwildalm – Neue Bamberger Hütte – Roßwildalm – Markkircherl (Salzachjoch) – 1.Salzachbrücke – SO-Rücken – Östl. Salzachgeier - retour
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